V.I.P Box

Eva Hertzsch und Adam Page

Installation im öffentlichen Raum

Die Arbeit  V.I.P. Box beschäftigt sich mit der Aneignung von öffentlichen Räumen durch ihre Nutzer_innen. Ihre dauerhafte Installation im Parkgelände vor dem ZKU-Gebäude möchte einen Dialog starten zwischen Anwohner_innen, die den Park nutzen, und Künstler_innen, die das ZKU-Gebäude nutzen, über Themen wie Eigentum, Privileg und gerechte Stadt.

Die Nutzer_innen der V.I.P. Box öffnen mit einem Schlüssel einen geschützten, halbrunden Raum ohne Dach, ausgestattet mit Stühlen, Tisch und Panoramablick. Der Raum entfaltet sich und schließt dabei eine Parkbank ein. Ein Drittel der Bank befindet sich nun innerhalb, zwei Drittel außerhalb dieser VIP-Loge. Die V.I.P. Box wurde zum ersten Mal auf der documenta X in Kassel im Jahr 1997 ausgestellt. Sie wird nun als Case Study des Hacking Urban Furniture 2018 neu ausgestattet.

Sonderbau Bürocontainer und Sitzbank, 1997. Neuausstattung (engl. Refit) 2018
Größe im geschlossenen Zustand: 280cm (H) x 400 cm (L) x 97cm (B)
Größe im geöffneten Zustand: 280cm (H) x 400 cm (L) x 485cm (B)

Hacking Urban Furniture: Case studies, conference, presentation, research essays co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union and the Senate Department of Culture.

Shared Cities: Creative Momentum (SCCM) is a European cultural platform addressing the contemporary urban challenges of European cities. SCCM is a joint project of Goethe-Institut (DE), Czech Centres (CZ), reSITE (CZ), Academy of Fine Arts and Design in Bratislava (SK), Association of Belgrade Architects (RS), Hungarian Contemporary Architecture Centre – KÉK (HU), Katowice City of Gardens (PL), KUNSTrePUBLIK (DE), Mindspace (HU), Old Market Hall Alliance (SK), Res Publica – Cities Magazine (PL). Co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union.