BUS STOP – SUPER SPOT

umschichten

9 – 11 September 2017

Weshalb sehen (Bus-)Haltestellen so aus, wie sie aussehen? Ausschlaggebend ist hier ein Betreiber-Modell, welches der Öffentlichen Hand ein Rundumsorglos-Paket verspricht und dem privaten Betreiber im Gegenzug die Einnahmen der damit verbundenen Werbeflächen einbringt.

Könnte eine Haltestelle aber nicht einen Mehrwert für einesich in ihrem direkten Umfeld befindende Akteursgruppe oderInstitution bieten? Könnte über einer Haltestelle in der Nähe eines Studentenwohnheims nicht ein Turm aus „Tiny-Houses“ mit Studentenwohnungen stehen? Könnte eineHaltestelle an einem Verkehrsknotenpunkt nicht auch einenFahrradverleih mit Reparatur-Werkstatt und Pony-Stationbeinhalten? Oder einfach eine gute Espresso-Bar? Wie kanndieser Raum mehrfach genutzt und sinnvoll „geshared“werden?

umschichten versucht ein individualisiertes,kontextbezogenes und mit Patenschaften verbundenes Prinzipvorzustellen. Akteure werden zu Paten für Haltestellen undihre öffentliche Funktion, zusätzlich erhalten sie aberauch die Möglichkeit, ein Programm / eine Nutzung mit einemMehrwert für die Community zu installieren. Paten werden zuBauherren „ihrer“ Haltestelle und entwickeln zusammen mitArchitekten / Gestaltern und einer Vermittlungsinstanzattraktive Orte im öffentlichen Raum.

Hacking Urban Furniture: artworks, ideas competition, exhibition co-funded by the Hauptstadtkulturfonds